Das eindrucksvolle Bewerbungsgespräch


 

  • Verhalten: der Branche angemessen; Menschen mit ähnlicher beruflicher Herkunft finden sich sympathischer
  • Ein Vorstellungsgespräch ist keine Verhör, sondern ein gegenseitiges Kennenlernen!
  • selbstbewusst, vorbereitet, authentisch und freundlich wirken
  • es zählt nicht nur das Gesagte

1)   Vorbereitung

·        Selbstpräsentation vorbereiten; den eigenen Lebenslauf gut kennen à beruflicher Werdegang und Stärken (dabei immer Bezug auf das Unternehmen und Stellenausschreibung herstellen, mit konkreten Beispielen illustrieren)

·        …deshalb: Stellenausschreibung UND Unternehmensdaten und –fakten (zu finden in der Stellenanzeige, Internet, Zeitschriften, Geschäftsberichten, Arbeitsamt) kennen

·        Homepage des Unternehmens anschauen

·        Geschichte, Produkte und Meilensteine des Unternehmens kennen

·        Pünktlichkeit (Anreise planen, evtl. Übernachtungen, um Stress zu vermeiden)

·        eigene Fragen vorbereiten

·        evtl. Gespräch vorher durchspielen

·        Kleidung: v. a. sauber und ordentlich, der Branche angemessen, bei Unsicherheiten einfach vorher nachfragen; evtl. Pfefferminzbonbons o. ä. mitnehmen, um unangenehmen Mundgeruch zu vermeiden

·        Bewerbungsunterlagen mitbringen

 

2)   Das Gespräch

·        möglicher Ablauf: Begrüßung und Einleitung, Vorstellung des Unternehmens (aktives Zuhören!), Präsentation des Bewerbers, Fragen zu fachlichen und persönlichen Fähigkeiten des Bewerbers, Fragen des Bewerbers an das Unternehmen, Abschluss und Verabschiedung

 

·        Auftreten:

ü  angemessener Händedruck

ü  Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen

ü  klare und deutliche Artikulation

ü  kurze Sätze

ü  Pausen

ü  Gesprächspartner ausreden lassen

ü  Augenkontakt halten 

ü  lächeln und Getränke annehmen

 

·        Notizen sind erlaubt und Nachfragen erwünscht

 

·        mögliche Fragen

ü    Warum sind Sie der/die Richtige? Gründe für die Bewerbung?

ü    Stärken? Worin äußern sich diese? Folgen (Vor-und Nachteile dieser)?

ü    Schwächen? Tun Sie etwas dagegen?

ü    Erwartungen an das Unternehmen, an die neue Position?

ü    Leistungsmotivation? Größte Motivation im Leben?

ü    Berufliche Ziele? Was möchten Sie in 5 Jahren erreichen?

ü    Größter beruflicher Misserfolg? In welcher Situation sind Sie bei der Arbeit schon einmal kritisiert worden?

ü    Was bedeutet für Sie Sozialkompetenz?

ü    Warum möchten Sie Ihren derzeitigen Arbeitgeber verlassen?

ü    Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

ü    Was möchten Sie gerne verdienen?

ü    Was stört Sie bei anderen Menschen?

 

·         evtl. Gehaltsverhandlung, eigene Fragen klären:

ü  zur Stelle

ü  zum Unternehmen

ü  zur Arbeitszeit

ü  zu den Perspektiven

ü  zu Weiterbildungen

ü  zur Einarbeitungsphase

ü  zur Firmenphilosophie/Unternehmenskultur

ü  WIE GEHT ES JETZT WEITER?

 

3)   Nachbereitung 

·        Am nächsten Tag eine kurze Mail verschicken (2-3 Zeilen) und sich für das nette Gespräch bedanken (das bringt Sie noch einmal positiv in Erinnerung und hebt Sie von den anderen Kandidaten ab)

·        Selbstreflexion (Wie ist das Gespräch verlaufen? Was war gut/weniger gut?)

·        Geduld mitbringen (warten Sie zwei bis drei Wochen bis zur ersten Nachfrage)